Platzsparendes Einrichten für kleine Wohnungen: 10 praktische Tipps

 
02.10.2017

Sie wollen Ihre Wohntraumvorstellungen auch in einer kleinen Wohnung umsetzen? Dieser Gedanke muss keine Wunschvorstellung bleiben. Sie können auch trotz räumlicher Begrenztheit Ihre Stilideen und Wertgegenstände sinnvoll unterbringen. Wie Sie Ihre Wohnung optisch vergrößern und trotzdem platzsparend einrichten können, erfahren Sie in diesen exklusiven 10 Tipps.

Tipp 1: Helle Wandfarben bringen Weite 

So fühlt sich Ihre Wohnung gleich viel größer an: wählen Sie bevorzugt helle Wandfarben! Diese vergrößern den Raum automatisch und bringen ein luftiges Feeling hinein. Durch die einheitliche Flächengestaltung gewinnen Sie an Weite. Dabei muss es nicht beim schlichten Weiß bleiben – andere dezente Farben werten Ihr Heim ebenso auf. Am besten weg mit grob gemusterten Wandbelägen oder Tapeten, denn dunkle Farben engen ein und machen den Raum kleiner als er sowieso schon ist.

Tipp 2: Deckenhöhe strecken

Auch an der Deckenhöhe können Sie etwas herumspielen. Ein genialer Tipp ist es, die Decke eine Nuance heller als die Wandfarbe zu streichen. Kleine, vertikale Streifen an der Wand können den Raum ebenfalls optisch höher machen. Aber Achtung: haben Sie bereits eher hohe Decken, dann sind etwas dunklere und gedecktere Farben besser, denn sie machen den Raum zwar niedriger, dafür aber ansonsten breiter. Streichen Sie die Wände immer nur bis knapp unter die Decke!

Tipp 3: Mehr Tiefe durch Kontraste

Wählen Sie generell am besten viele helle und wenige dunkle Farben. So erreichen Sie mehr Tiefe für einen Raum. Ein toller Tipp für ein Vorzimmer funktioniert allerdings umgekehrt: die kurzen Wände werden dunkel gestrichen, damit sie breiter wirken, die langen Seiten sollten heller sein.

Tipp 4: Schlichte Akzentsetzung mit Farben  

Möbel und Vorhänge sind idealerweise ebenfalls einfarbig. Das bedeutet aber natürlich nicht, dass Sie generell auf Farbe verzichten müssen! Zusammen mit stilvollen Deko-Artikeln können Sie dafür sorgen, dass Ihre Wohnung nicht langweilig wird. Denn dann haben Sie von der Größe auch nicht so viel. Seien Sie allerdings auch hier etwas zurückhaltender, sonst wirkt der Raum schnell unordentlich und übervoll. Ein paar wenige Deko-Highlights machen viel mehr Eindruck.

Tipp 5: Beleuchtung geschickt wählen

Eine intelligente Beleuchtung lässt selbst kleinste Räume wachsen. Auf diese Weise bringen Sie auch Ihre Möbel und anderen Einrichtungsgegenstände am besten zur Geltung. Am besten besorgen Sie sich Leuchten, die Licht an die Decke, oder an die oberen Wandbereiche werfen. Die helle Wandfarbe ist auch hier sehr nützlich – sie reflektiert das Licht viel besser als dunkle Farben. Prinzipiell sind gleichmäßig verteilte Deckenspots oder LED-Leisten, sowie Wand-oder Stehlampen sinnvoll. Für mehr Tageslicht sollten Sie keine Dekoration auf das Fenstersims stellen.

Tipp 6: Spiegel

Mit Spiegeln können Sie noch mehr Weite schaffen. Sie reflektieren auch das Tageslicht und schaffen so eine freundlichere Atmosphäre für Ihr Zuhause. Bringen Sie Helligkeit auch in dunkle Ecken! Schränke mit Spiegelfronten sind dafür ideal, aber auch Wandspiegel eigenen sich hervorragend. Übertreiben Sie es aber auch nicht mit den Spiegeln, sonst wird es ungemütlich und kühl.

Tipp 7: Den Boden strecken

Wenn Sie Ihren Boden optisch strecken wollen, sollten Sie überall einen einheitlichen Bodenbelag einsetzen. So vermeiden Sie unnötige Brüche. Lange Dielen sind zu empfehlen, auch ein hochwertiges Laminat mit Dielenoptik kann als guter Bodenbelag für kleine Räume dienen. Die Bodenfläche so frei wie möglich zu halten, ist ebenfalls eine sehr nützliche Lösung. Denn je ordentlicher eine Wohnung ist, desto großzügiger wirkt ihre Größe auf den Betrachter. Besorgen Sie sich lieber Haken für Regenschirme und Taschen, als dass alles herumstehen muss. Teppiche sollten sparsam eingesetzt werden, wenn überhaupt dann nur mit hellen und schlichten Mustern.

Tipp 8: Einrichtung als Stauraumpotenzial

Anstatt sich mit großen Kommoden und Schränken zuzupflastern, können Sie Wandregale als Stauraum nutzen. Regale eigenen sich hervorragend dafür und nehmen wenig Platz weg. Richtig eingebaut können Sie Ihre Einrichtung also sinnvoll als Ordnungshilfe integrieren. Auch flache Rollcontainer unter dem Bett sind wirklich praktisch. Mobiliar mit geschlossenen Fronten ist auch ein genialer Trick. Dahinter können Sie Kleinigkeiten angenehm verstauen. Oder nutzen Sie Sitzhocker mit integriertem Stauraum. Auch Nischen und Vorsprünge können dafür dienen.

Tipp 9: (Multi-)Funktionale Möbel

Einer der allerwichtigsten Punkte ist natürlich das Mobiliar. Da wenig Platz vorhanden ist, sollte das Hauptaugenmerk der Möbel auf Funktionalität liegen. Schlafsofas, stapelbare Stühle und ausziehbare Klapptische lassen sich schnell und flexibel wegräumen, um Platz für Sie und Ihre Gäste zu schaffen. Nutzen Sie jede Ecke zu Ihrem Vorteil mithilfe von Eckschränken und Eckregalen.

Multifunktionale Möbel sind eine optimale Lösung. Beispiele wären Schranksysteme mit integriertem Schreibtisch. Die Devise: nicht zu groß, aber auch nicht zu klein, sonst entwickelt sich ein „Puppenhaus- Feeling“. Bei großen, dunklen Möbeln sollten Sie aufpassen, dass sie nicht zu sehr in den Raum hineinragen und auch, dass Sie diese zuletzt sehen, wenn Sie einen Raum betreten.

Sideboards ohne Füße an der Wand zu montieren, bringt noch mehr Größe. Stuhl-und Tischbeine oder auch Sofas und Kommoden sollten generell am besten hoch und schlank sein. Filigranes Mobiliar zahlt sich auf jeden Fall aus, je weiter vom Boden entfernt, desto vorteilhafter.

Tipp 10: Raum einteilen

Die vorherige Planung des Mobiliars kann Ihnen später einen deutlichen Platzvorteil verschaffen. So können Sie auch auf sinnvolle Raumteiler zurückgreifen. Ob Sie beispielsweise freistehende Bücherregale ohne Rückwand nutzen, oder auch einen Flächenvorhang, ein Paravent, oder auch Ebenen – das bleibt im Grunde Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Diese eigentliche Verkleinerung kann nämlich einen sehr guten Vergrößerungseffekt bewirken! Achten Sie aber darauf, dass der abgetrennte Bereich nicht zu dunkel wird. Dann nutzen Sie das Potenzial von kleinen Wohnungen optimal aus! 

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